Ein Jahr nach den massenhaften Fällen sexualisierter Gewalt auf der Kölner Domplatte zieht die Kölner Polizei Konsequenzen – ganz im Sinne der vorangegangenen Debatte, die sich musterbildlich kolonialrassistischer Argumentationsketten bediente:

Schwarze Männer* seien eine Bedrohung für weiße Frauen*; daraus folgt:
1. Schwarze Männer* stünden grundsätzlich unter Verdacht.
2. Weiße Männer* seien grundsätzlich über jeden Verdacht erhaben.

Nur so lässt sich erklären, warum die Polizei in der Silvesternacht systematisch Schwarze, vermeintlich männliche* Personen kontrolliert hat, während weiße Personen aller Geschlechter ungehindert feiern gehen konnten.

Wir sagen es noch einmal: Sexualisierte Gewalt in Deutschland ist ein deutsches Problem!
Sie geht aus von weißen wie von Schwarzen Personen und sie trifft sowohl Schwarze als auch weiße Personen.

Racial Profiling, also die systematische polizeiliche Kontrolle von Personen aufgrund rassistischer Zuschreibungen ist kein legitimes Mittel gegen sexualisierte Gewalt. „Köln“ darf nicht instrumentalisiert werden, um dieses rassistische Vorgehen der Polizei wieder salonfähig zu machen!

Unsere Antwort auf sexualisierte Gewalt und auf rassistische Vereinnahmung bleibt weiterhin: grenzenlos feministisch.

#unsereantwort #feminismunlimited #grenzenlosfeministisch