Emilsen Manyoma

Emilsen Manyoma (1984/85 -2017) war eine kolumbianische Menschenrechtsaktivistin. Sie war die Anführerin von CONPAZ (Communities Building Peace in the Territories), einer Initiative für Gemeinschaften und Organisationen aus Gebieten, in denen bewaffnete Konflikte stattfinden. CONPAZ unterstützt die Gemeinschaften dabei, Erfahrungen zum gewaltfreien Schutz auszutauschen.

Emilsen Manyoma war außerdem eine Unterstützerin des Humanitären Raumes Puente Nayero. Dieser wurde im April 2014 gegründet um einen Raum zu schaffen, der frei ist von bewaffneten Gruppen ist. Seit 2016 arbeitete sie außerdem für die Wahrheitskommission in Kolumbien und dokumentierte Morde und das Verschwinden von Personen. Am 14. Januar 2017 verschwand Emilsen Manyoma gemeinsam mit ihrem Mann Joe Javier Rodallega. Ihre Leichen wurden drei Tage später gefunden.

Emilsen Manyoma war eine offene Kritikerin des rechten Paramilitärs und der Bergwerks- und Agrarkonzerne. Ihr Tod war Teil einer Serie von Morden an politischen AktivistInnen. Zwischen 2011 und 2016 wurden mindestens 534 AktivistInnen ermordet.

Hier könnt ihr den Flyer herunterladen und Frauen*geschichte sichtbar machen:

Emilsen Manyoma

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Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Emilsen_Manyoma
https://www.frontlinedefenders.org/en/case/emilsen-manyoma-killed
Bild: https://www.telesurtv.net/english/news/Colombian-Human-Rights-Leader-Assassinated-20170118-0002.html
Hope Bridges Adams engagierte sich als Friedensaktivistin und trat für die Gleichberechtigung der Frauen ein. Sie pflegte dabei Kontakte zu unter anderem Lenin und August Bebel sowie zur Münchner Frauenbewegung um Anita Augspurg und Lida Heymann und hatte ein enges freundschaftliches Verhältnis zu Clara Zetkin. Ihre wichtigste Schrift war das 1896 veröffentlichte Werk „Das Frauenbuch”. Ein ärztlicher Ratgeber für die Frau in der Familie und bei Frauenkrankheiten. In zwei Bänden trifft sie grundlegende, zu ihrer Zeit wegweisende Aussagen über die Gesundheitsfürsorge für Frauen und vermittelt medizinisches Grundwissen an Frauen, um deren allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Ihre Veröffentlichungen enthielten Ratschläge für eine gesündere Lebensführung mit Themen wie Bewegung an der frischen Luft, Hygiene, sexuelle Aufklärung und Verhütungsmethoden.
Sie sprach sich auch gegen das Tragen von Korsetts aus.